Podcast mit Daniel und Markus Freitag von FREITAG

Die Freitag-Tasche ist heute Kult. Doch die ersten Jahre warfen die nachhaltigen Taschen kein Geld ab. Und weitere Ideen der Gründer-Brüder floppten komplett.

Gute Ideen und schlechtes Timing.

Die zündende Idee. Die Geschichte der FREITAG-Taschen beginnt 1993, als Markus Freitag eine alte, stinkende LKW-Plane in die WG der Brüder in Zürich schleppt. Daniel und Markus waschen die riesige Plane in der Badewanne, schrotten mehrere Nähmaschinen, um am Ende die erste Fahrradkurier-Tasche aus eigener Fertigung in den Händen zu halten.

Heute hat ihr Unternehmen rund 200 Mitarbeiter, Flagship-Stores auf der ganzen Welt und verarbeitet hunderte Tonnen alter LKW-Planen pro Jahr. Auch Damen- und Herrenmode hat der Shop mittlerweile im Programm.

Glücklose Digital-Pioniere.

Doch die Brüder hatten schon früh noch weitere Ideen. Mit Skim.com bauten sie ein Unternehmen auf, das Zürich zu einer Art Silicon Valley hätte machen können. Unter anderem wollten Daniel und Markus Freitag Handys mit Kameras ausrüsten – damals eine geradezu revolutionäre Idee. Doch nach wenigen Jahren floppte das Unternehmen.

Die Zeit war noch nicht reif.

In dem Jahr, als Skim.com Konkurs ging, kam gerade WAP auf die Handys. Mobile Kommunikation hat so noch nicht stattgefunden, es gab noch nicht das mobile Internet. Die Idee war natürlich gemacht für mobiles Internet.

Was es außer dem richtigen Timing noch gebraucht hat, um nach dem Scheitern wieder aufzustehen und ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen, erklären Daniel und Markus Freitag in der ersten Folge unseres neuen Podcasts "Flopcast" mit detektor.fm-Moderatorin Maja Fiedler.